Predigt am 12.4.2026 in der Kathedrale St. Sebastian
Joh 20, 19–31
Schön, dass du da bist. Setz dich kurz zu mir auf diese Parkbank. Vielleicht kennst du mich als den „ungläubigen“ Thomas – ein Stempel, der schnell vergeben ist, wenn man nicht sofort in den Jubel der anderen einstimmt. Aber eigentlich bin ich dir viel ähnlicher, als du denkst: Ich bin der, der skeptisch bleibt, wenn andere von Wundern erzählen, während der eigene Schmerz noch ganz real ist. Ich wollte damals keine Geistergeschichten, sondern Echtheit. Ich wollte einen Gott, der das Leid nicht einfach weglächelt, sondern der seine Wunden zeigt – denn nur ein Gott mit Narben kann deinen und meinen Schmerz wirklich verstehen. In dieser Predigt vom 12. April 2026 aus der Kathedrale St. Sebastian erfährst du, warum Gott keine Angst vor deinen Zweifeln hat und weshalb dein Glaube genau dort beginnen darf, wo dein Verstand nicht mehr weiterweiß. Für deine Fragen ist hier immer Platz.
Musik von Ronald Kah (Happy Intro), Web: https://ronaldkah.de
Foto von Manish Jain: https://www.pexels.com/de-de/foto/einsame-bank-im-herbstlichen-berliner-park-29445179/
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